Freitag, 27. Januar 2012

Lügen, betrügen, manipulieren – Regieren bis sich die Balken biegen

Ist es nur Realitätsverlust, mangelnde Erkenntnis, ein Fehler im System oder ein staatlich organisiertes Lügengebäude? Wir Staatsbürger sind täglich einer massiven Manipulation unserer Nachrichten und Presseberichte ausgesetzt, die diversen Diktaturen lediglich in ihrer subtilen Machart aber nicht in ihrer umfassenden Wirkung nachstehen. Ich meine damit nicht manche Revolverblätter sonder öffentlich rechtliche Anstalten, Behörden, Ämter und unsere Regierung im Bund und in Landtagen.

Wie lässt es sich erklären,
dass die Arbeitslosenstatistik ad absurdum geführt wird, in dem man sie so verbiegt, dass Kurzarbeiter, Ein-Euro-Jobber und diejenigen, die von privaten Arbeitsvermittlern betreut werden, nicht mitzählen? Auch wer das 58 Lebensjahr erreicht hat, fliegt aus der Statistik. Ist das wirklich noch Schönfärberei oder schon mehr?


Wie lässt es ich erklären,
dass man Wirtschaftsdaten so ins Gegenteil umdeutet ja sogar ständig behauptet, uns ginge es gut? Das trifft nur auf die Gutverdiener zu aber nicht auf eine breite Masse. Nahezu jeder zehnte Deutsche ist auf eine staatliche Mindestsicherung angewiesen. Das ARD Radiofeature sprach in diesem Zusammenhang sogar von „Sklavenmarkt Deutschland“.


„Lohndumping ist überall. Millionen Geringverdiener arbeiten in prekären Verhältnissen. Nur etwa 60 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben noch einen unbefristeten Vollzeitjob. Das Heer der Ein-Euro-Kräfte und Mini-Jobber wächst. Fast eine Million Leiharbeiter bekommen oft deutlich weniger als ihre festangestellten Kollegen. Viele sind “Aufstocker”, das heißt, sie brauchen trotz Arbeit Hartz-IV. „Die Arbeitswelten driften auseinander“, sagen Experten. Die Ausbeutung nimmt zu. Ganz unten: Die Schattenwelt der Saisonarbeiter und Illegalen. Wer verdient alles mit, wenn Menschen billig schuften, ohne Regeln und Mindestlohn?“ www.web.ard.de
Was macht die Propaganda aus dieser Tatsache? Sie verbiegt alles ins Gegenteil und verbreitet die Parole vom Aufschwung XL (Ende des Jahres 2011).

Wie läßt es ich erklären,
dass politische Gegner kriminalisiert werden? Verfassungsschutz und Innenministerium schießen in diesem Zusammenhang den Bock ab. Man fühlt sich an diverse Diktaturen erinnert. Da werden 27 demokratisch gewählte Parlamentarier überwacht, darunter sogar die Vizepräsidentin des Bundestages und auch Mitglieder, die wiederum in Gremien sitzen, die den Verfassungsschutz kontrollieren sollen. Also der Verfassungsschutz kontrolliert die, die ihn eigentlich kontrollieren sollen. Während dessen behauptet der zuständige Innenminister (Friedrich), dass es sich nur um eine Beobachtung aus öffentlich zugänglichen Informationen handelt. Kurz darauf muss der Präsidenten des niedersächsischen Verfassungsschutzes (Hans-Werner Wargel) doch zugeben, dass auch nachrichtendienstliche Mittel eingesetzt werden.


Wenn es um handfeste Gefahren geht, also um Rechtsradikalismus, wird auf das absonderlichste verharmlost. Seit der Wiedervereinigung kamen in Deutschland 138 Menschen durch Rechtsextremismus ums leben. Die Bundesregierung will aber nur 48 Tote als Opfer von rechter Gewalt anerkennen obwohl bedeutende Organisationen und div. Zeitungen durch Recherche dies belegen. Stattdessen macht man Wahlkampf mit brennenden Autos, die mehrheitlich auf Rauditum und Versicherungsbetrug zurückzuführen sind und suggeriert Linksterror. Dass die Polizei dies auf Nachfrage dementiert spielt dabei keine Rolle. Die Berliner FDP machte weiter Stimmung mit der Parole „Erst Autos, und dann...?“ www.daserste.ndr.de

Fazit
Die Bundesregierung und etablierte Parteien verbiegen öffentliche Wahrnehmung so massiv, dass dies einer Demokratie nicht würdig ist. Meinungsmache ist das sanfte Mittel zur Machtausübung und zur Machterhaltung. Die unmittelbare Folge davon ist Enddemokratisierung des öffentlichen Lebens und ein heimtückischer Raub der Freiheit des Einzelnen.

Kommentare:

  1. Welche Demokratie? Ich sehe nur noch schäbige Reste, ansonsten die Diktatur des Kapitals und ihrer Handlanger.

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  2. „Sklavenmarkt Deutschland“

    Das ARD Radiofeature sprach in diesem Zusammenhang sogar von „Sklavenmarkt Deutschland“.

    Dieser Sklavenmarkt ist eine Folge der Rot-Grünen Agenda 2010 unter Schröder. Mit ihr wurde der zu Bismarcks Zeiten abgeschaffte Tagelöhner wieder eingeführt.
    Die Agenda 2010 ist im Kern eine notwendige Öffnung des Arbeitsmarktes gewesen. Leider wurden die Kollateralschäden und Missbrauchsmöglichkeiten (Schlecker-Skandal, Pseudo-Gewerkschaften, ...) nie beseitigt, weil einer der Initiatoren, der heutige Fraktionsvorsitzende Steinmeier, dies bisher verhindert hat. Man kann sogar sagen, dass er sich dazu noch in der Nacht der Wahlniederlage undemokratisch und ohne Legitimation durch die SPD-Mitglieder, selbst zum Fraktionsvorsitzenden ernannt hat, obwohl gerade er für die katastrophale SPD-Niederlage verantwortlich war. Und in dieser Funktion hat er in der Folge jegliche Aufarbeitung der Ursachen und Probleme verhindert, bis heute. Deshalb ist die SPD nur noch ein Schatten ihrer selbst.

    Zur aktuellen „Wulff-Affäre/ Hannover Connection“

    haz.de 27.04.2011 22:55 Uhr Maschmeyer und Schröder
    Steinmeier kannte Planungen mit verdeckter Spende
    AWD-Gründer Carsten Maschmeyer hat Gerhard Schröder offenbar stärker als bisher bekannt finanziell geholfen. Nachdem Maschmeyer Schröder schon im Landtagswahlkampf 1998 mit Zeitungsanzeigen unterstützt hatte, wollte er im Bundestagswahlkampf des gleichen Jahres anonym bleiben.

    SPD-Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier erklärte auf Anfrage, er könne sich nach 13 Jahren nicht an den Vorgang erinnern. Steinmeier war 1998 Leiter der Staatskanzlei und hat einen Vermerk abgezeichnet, der auf den dringenden Wunsch eines 150 000-Mark-Spenders hinwies, anonym zu bleiben.

    LESERKOMMENTAR: Schröder? Ach was... Steinmeier? So so...
    Im Gegensatz zu einem Herrn Steinmeier erinnere ich mich noch genau an das Jahr 1998 - an die Aussage eines Bekannten, der seinerzeit in Engholms Wahlkampfteam war. Er sagte, dass jetzt (1998) eine ganz korrupte Bande (die Schröders, Münteferings, Steinmeiers usw) an die Macht kämen, und er habe nach 33 Jahren Mitgliedschaft sein SPD-Parteibuch zurückgegeben ...

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  3. Lügenforscher Klaus Fiedler über die Unwahrheit

    Blicken wir der Wahrheit ins Auge: Nicht einmal die Hälfte von dem, was wir sagen, ist wahr. Und genauso oft belügen wir uns selber. Der Heidelberger Lügenforscher Klaus Fiedler erklärt warum.

    Herr Fiedler, sind Lügen grundsätzlich etwas Schlechtes?
    Klaus Fiedler: Nein, obwohl die Lüge seit jeher Inbegriff für Unrecht und Sünde ist. Viele verstehen darunter einen vorsätzlichen, böswilligen Verstoss gegen die Regeln. Psychologische Lügenforscher stellen dieser Definition einen kommunikativen Ansatz der Lüge gegenüber.

    Gibt es Lügner, die Sie verabscheuen?
    Fiedler: Solche, für welche die Wahrheit bloss eine Requisite ist. Die "Machiavellis", die hinterlistig und vorsätzlich die Unwahrheit sprechen.

    Wie erkennt man im grossen Lügenmeer die Wahrheit?
    Fiedler: Indem wir einsichtig werden, und die Grenze der Lüge weiter ziehen. Wir müssen uns nicht mit der plumpen, eindeutig entlarvbaren Lüge befassen, sondern uns mit den subtilen, intelligenteren Formen beschäftigen.

    Aus welchen Bereichen sind Halbwahrheiten kaum wegzudenken?
    Fiedler: Übertreibungen oder scheinbares Nichtwissen gehören zur beruflichen Kompetenz einzelner Berufsgattungen, beispielsweise von Anwälten und Politikern. Oder von Autoverkäufern.

    Auszug aus Quelle: www.gabrielabonin.com Interview für die Schweizer SonntagsZeitung, 1994

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  4. Wir sind 90 von einer Diktatur in die andere gewechselt und vielen meiner Bekannten habe ich vorausgesagt was uns jetzt ereilt hat.Die Lumpen von der SPD sind von denen der CDU abgelöst wurden und alle sogenannten etablierten Parteien außer den Linken beteiligen sich am Ausverkauf der " Demokratie ".Lügen, Betrügen,koruppt bis auf die Knochen so stellen sich die meisten der gewählten Volksver(tr)äter dar.Einer der größten Schmierenkommödianten,ein Herr Schröder, hat ja in eklatanter
    Weise vorgeführt wie sowas geht. Schaut man sich das Gewürge um Wulf an müsste doch jeder halbwegs intelligente Mensch durchschauen worum es hier eigentlich geht. Er wird den Löwen zum Fraß vorgeworfen um weiter im Hintergrund das eigene Süppchen zu kochen, welches uns dann sauer aufstoßen läßt.Nehmen wir nur den Tod der 2 Neonazis
    und die unrühmliche Rolle des Verfassungsschutzes in diesem Zusammenhang.Die beiden haben sich nicht selbst getötet, die wurden ins Jenseits befördert weil sie zuviel wußten und im Falle ihrer Verhaftung Aussagen hätten machen können die ein ganzes System diskreditiert hätten.Wir alle stecken schon viel zu tief in diesem Mist.

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